Regeln

Die 11 Gebote des Tango Argentino:

zitiert nach den Aufzeichnungen von Lic. Anonimo San Perdón y Corazón, welche gefunden wurden beim Abriss eines Hauses im Barrio San Telmo, Buenos Aires; frei ins Deutsche übersetzt

  1. Du sollst fremde Götter neben Dir haben, auf dass Du nicht nur Deinen eigenen Tanzstil, Deine Tango-Lehrer, Deine Heimat-Szene oder Deinen Tango-Club ehrest, sondern auch andere respektierest.
  2. Du sollst die Milonga-Abende heiligen, auf dass Du nicht nur auf Kursen und Workshops Dein Geld lassest, sondern das Gelernte auch praktizierest..
  3. Du sollst die Partner wechseln und auf Deine Partner beim Tanz Rücksicht nehmen.
  4. Du sollst die Musik ehren und beim Tanz die Musik interpretieren.
  5. Du sollst bei verschiedenen Lehrern lernen, da ein jeder seine Stärken habet und sich Dir nur durch die Vielfalt des Gelernten das Wesen des Tangos erschließen möge.
  6. Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Partner oder Partnerin und Du sollst das Erotische des Tangos nicht mit falschen Hoffnungen und Wünschen verbinden.
  7. Du sollst kein schlechtes Zeugnis abgeben wider irgendwelche Tänzer, Lehrer, Veranstalter oder Szenen, vor allem sollst Du nicht anderen die Behörden auf den Hals hetzen oder diese beim Finanzamt verleugnen, denn dies wird Dir zum ewigen Verdammnis gereichen.
  8. Du sollst keine “Körbe” nach Willkür verteilen, auf dass auch Dir keine “Körbe” verteilet werden.
  9. Du sollst (besonders auf voller Tanzfläche) rücksichtsvoll tanzen und Tango nicht mit Kunstturnen verwechseln. So sollest Du in vollen Sälen keine Ganchos und Voleos führen oder ausführen, nicht ohne Not die Richtung wechseln und auch keine Mulinetas am laufenden Band drehen, auf dass andere Paare auch ihren Tanz genießen können.
  10. Du sollst Gäste in Deiner Heimat-Szene nicht an den Katzentisch verbannen, sondern vielmehr diese zum Tanzen auffordern.
  11. Du sollst Dich nicht zum Affen machen und eine Milonga nicht mit einer Modenschau verwechseln.